Vielfältige Produkte für einen vielfältigen Kühlerschutz
Nicht nur die Farben unterscheiden sich bei den Produkten der Glysantin®-Serie. Jedes Produkt verfügt auch über spezielle Additiv-Pakete, die jeweils auf die unterschiedlichen Kühlsysteme und auf die vom Automobilhersteller verwendeten Materialien angepasst sind. In unserem Produktfinder können Sie überprüfen, welches Glysantin®-Produkt für Ihr Fahrzeug das richtige ist.
Grundsätzlich unterscheidet man heute zwischen drei verschiedene Arten von Kühlerschutz:
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Hybrid-Kühlerschutzmittel (silikathaltig)
Bei diesen sind, vereinfacht gesagt, anorganische und organische Inhibitoren für den Korrosionsschutz im Kühler verantwortlich. Zum Beispiel Mercedes und BMW verwenden diese Art Kühlerschutz bei der Erstbefüllung.
Die entsprechenden BASF Produkte heißen
Glysantin® G48®
Glysantin® G05®
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OAT-Kühlerschutzmittel (silikatfrei)
Bei diesen sind organische Salze für den Schutz vor Kühlerkorrosion verantwortlich. Opel, Ford und PSA verwenden Produkte mit dieser Technologie. Außerdem ähneln die Kühlerschutzmittel der meisten japanischen Fahrzeuge dieser Technologie sehr stark.
Die entsprechenden BASF Produkte heißen:
Glysantin® G30® -
Si-OAT-Kühlerschutzmittel
Diese verbinden die Vorteile von silikathaltigen und silikatfreien Kühlerschutzmittel, also exzellenter Schutz vor Kühlerkorrosion und lange Einsatzdauer, in einer neuen Technologie. Die Fahrzeugmarken der Volkswagen-Gruppe verwenden beispielsweise Kühlerschutzmittel dieser Technologie.
Glysantin® G40®
Das entsprechende BASF Produkt heißt:
Glysantin® G33®
Glysantin® G34®
Bei Vermischung unterschiedlicher Kühlerschutzmittel können sich die speziellen Additivpakete in der Wirkung stören. Ein deutlich verschlechterter Schutz vor Kühlerkorrosion ist die Folge. Die Schutzschichten im Kühlsystem werden auf Dauer dünner und poröser und auch die Wechselintervalle für den Kühlerschutz verkürzen sich. Deswegen gilt: Ein falsches Kühlerschutzmittel im falschen Fahrzeug kann schleichend zu Korrosion und damit zu gravierenden Schäden an Wasserpumpe, Kühlern, Schläuchen und Zylinderkopfdichtung führen. Im schlimmsten Fall sind Schäden am Motor die Folge.
Wie häufig muss die Kühlflüssigkeit gewechselt werden?
Additive, pH-Puffer und andere Zusätze im Kühlerschutz werden allmählich abgebaut bzw. altern mit der Zeit. Daher raten wir, alle drei bis vier Jahre die Kühlflüssigkeit komplett auszutauschen. Auch bei jeder Reparatur am Kühlsystem mit Teiletausch ist dringend zu empfehlen, das Kühlsystem zu reinigen und den Kühlerschutz komplett auszutauschen. So wird verhindert, dass Fremdkörper wie Rost, Schmutz und Partikel im System verbleiben und zu Ablagerungen, Kühlerkorrosion und sonstigen Schädigungen führen.
Was bedeutet die Garantie der Automobilhersteller für den Kühlerschutz?
Offiziell zugelassene Kühlerschutzmittel können auch während der Garantiezeit getauscht und gewechselt werden, ohne die Garantie der Automobilhersteller zu beeinflussen. Werden nicht zugelassene Kühlerschutzmittel, Kühlflüssigkeiten oder Frostschutzmittel während der Garantiezeit eingefüllt, kann dies jedoch zum sofortigen Verlust der Garantieansprüche von Seiten der Automobilhersteller führen.
Was bedeuten Zulassungen der Automobilhersteller?
Die Automobilhersteller sprechen keine „Empfehlungen" für Kühlerschutzmittel aus, sondern erteilen nur Freigaben bzw. offizielle Zulassungen. Ein zugelassenes Kühlerschutzmittel wird in der Regel bei der Erstbefüllung durch den Automobilhersteller eingesetzt und kann auch innerhalb der Garantiezeit ausgetauscht werden, ohne dass die Garantie des Herstellers beeinflusst wird.
Das Glysantin® Glossar
In unserem Glossar finden Sie noch mehr Informationen rund um den Kühlerschutz.
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