Frostschutz
Noch in den 20er Jahren musste die Kühlflüssigkeit von Fahrzeugen im Winter jeden Abend abgelassen werden. Denn bei winterlichen Temperaturen bestand die Gefahr, dass das Wasser im Kühlkreislauf des Fahrzeugs gefriert. Da sich das Wasser dabei um ca. 10% ausdehnt, kann es im schlimmsten Fall Kühler und Motorblock sprengen – es droht der Totalschaden. Dieses Problem löste die BASF 1929 und brachte mit Glysantin® eine neue Erfindung auf den Markt: ein exzellentes Frostschutzmittel. Vorher hatten Autofahrer an Tankstellen Methanol als Frostschutz gekauft, aber der Alkohol war sehr flüchtig und musste ständig erneuert werden.
Glysantin® entwickelte sich zum Verkaufsschlager und ist heute das meistgekaufte Kühlerschutzmittel in Europa. Der Hauptbestandteil von Glysantin® , Monoethylenglykol, sorgt noch immer für sicheren Frostschutz. Es senkt den Gefrierpunkt der Kühlflüssigkeit und schützt somit gegen das Einfrieren. Doch Glysantin® kann noch viel mehr: es schützt dank ständig weiterentwickelten Zusätzen das Kühlsystem vor Überhitzung und Korrosion; und das passgenau für die unterschiedlichen Anforderungen der Automobilhersteller. Aus diesem Grund hat Glysantin® auch die meisten Zulassungen großer Automobilhersteller für die Erstbefüllung. Was 1929 als Frostschutzmittel begann, ist mittlerweile ein Premiumprodukt für umfassenden Kühlerschutz.
Das Glysantin® Glossar
In unserem Glossar finden Sie noch mehr Informationen rund um den Kühlerschutz.
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